Marokko strebt Kauf von 32 F-35-Tarnkappenjägern an – ein 18-Milliarden-Dollar-Deal

Marokko will einen qualitativen Sprung in seinem Luftkampfsystem vollziehen und plant den Erwerb von 32 fortschrittlichen Tarnkappenjägern des amerikanischen Modells F-35. Der Wert des Geschäfts wird auf 17 bis 18 Milliarden Dollar geschätzt und umfasst militärische Ausrüstung, Versorgungsgüter, Ausbildungsprogramme sowie umfassende logistische Unterstützung.
Eintritt in den „Club der fünften Generation“
Mit diesem strategischen Schritt würde sich das Königreich Marokko in den exklusiven Kreis der Nationen mit Kampfflugzeugen der fünften Generation einreihen. Gleichzeitig tritt Marokko damit in eine neue Phase des Abkommens über die Lieferung von 48 Kampfflugzeugen desselben Typs an Saudi-Arabien ein. Dadurch könnte die Landkarte der Lufthoheit in der Region und das regionale Machtgleichgewicht neu gestaltet werden.
Teil einer langfristigen Modernisierungsvision
Die marokkanischen Bemühungen sind Teil einer fortlaufenden Vision zur Modernisierung der Königlichen Streitkräfte und zur Steigerung ihrer Kampf- und Aufklärungsbereitschaft, um den sich abzeichnenden Sicherheitsherausforderungen zu begegnen. Die F-35 zeichnet sich besonders aus durch:
- enorme Fähigkeiten zur Tarnung vor Radargeräten (Stealth)
- die Integration intelligenter Sensoren
- ein komplexes Netzwerk, das verschiedene militärische Plattformen miteinander verbindet
Strategische Bedeutung für Marokko
Sollte dieses historische Abkommen gemäß den üblichen amerikanischen Verfahren und Genehmigungen zustande kommen, würde Marokko seine Position als strategischer Verbündeter Washingtons stärken. Zudem würde das Königreich neben Israel und Saudi-Arabien zu den wenigen Mächten in der Region gehören, die über diese fortschrittliche Luftfahrttechnologie verfügen.



