MAROCROYAL · Mariniden

Ibrahim ibn Ali

إبراهيم بن علي

Sultan · 1359–1361

DynastieMariniden
TitelSultan
Regierungszeit1359–1361
Lebensdaten1335–1361
HauptresidenzFès
VorgängerAbu Bakr ibn Faris
NachfolgerTashfin ibn Ali
ROYAL PORTRAIT · Mariniden

Ibrahim ibn Ali

Ibrahim ibn Ali gehört zur Herrschaftsgeschichte der Mariniden und regierte 1359–1361. Regierte während einer instabilen Nachfolgephase. Das Profil ordnet seine Regierungszeit in die politische, kulturelle und dynastische Entwicklung Marokkos ein.

Royal Signature

Regierte während einer instabilen Nachfolgephase.

02
BIOGRAFIE

Herkunft & Weg zur Macht

Herkunft & frühes Leben

Die biografische Überlieferung zu Ibrahim ibn Ali ist je nach Epoche unterschiedlich dicht. Überliefert ist die Einordnung in die Mariniden sowie die Lebensangabe 1335–1361. Für mittelalterliche Herrscher können Datierungen in den Chroniken voneinander abweichen.

Thronbesteigung / Machtübernahme

Ibrahim ibn Ali trat die Herrschaft 1359–1361 innerhalb der Mariniden an. Der Machtwechsel stand im Zusammenhang mit der dynastischen Nachfolge und den politischen Kräfteverhältnissen der jeweiligen Epoche.

03
REGIERUNGSZEIT

Politik, Diplomatie & Vermächtnis

Herrschaft & Politik

Regierte während einer instabilen Nachfolgephase. Die Regierungszeit war zugleich Teil einer größeren dynastischen Phase, die durch fès · madrasas · diplomatie im maghreb · andalusisches erbe geprägt war. Politische Autorität, Beziehungen zu Städten und Regionen sowie die Sicherung der Herrschaft bildeten zentrale Aufgaben.

Diplomatie

Die Außen- und Bündnispolitik dieser Zeit muss im Kontext des westlichen Maghreb, der Sahara, des Mittelmeerraums und – je nach Epoche – al-Andalus beziehungsweise der europäischen Mächte betrachtet werden. Das Gewicht dieser Räume veränderte sich während der Mariniden erheblich.

Kultur & Bauwerke

Die Mariniden prägten Architektur, religiöse Institutionen, Hofkultur und urbane Zentren ihrer Zeit. Ibrahim ibn Ali ist innerhalb dieses dynastischen Erbes als Teil der politischen Kontinuität beziehungsweise der jeweiligen Übergangsphase einzuordnen.

Vermächtnis

Historisch steht Ibrahim ibn Ali für eine Etappe der Mariniden. Seine Regierungszeit lässt sich am besten im Zusammenhang mit dem langfristigen Erbe der Dynastie lesen: Das marinidische Erbe ist besonders in Fès sichtbar: Fès Jdid, Madrasas und die Förderung von Bildung und Kunst prägen bis heute das Bild der Epoche. Zugleich war die späte Dynastie von inneren Machtkämpfen und dem Aufstieg der Wattasiden geprägt.

04
CHRONOLOGIE

Historische Timeline

Herrschaftsbeginn

Ibrahim ibn Ali übernimmt die Herrschaft.

Ende der Herrschaft

Die Regierungsphase von Ibrahim ibn Ali endet.

WEITER IN DER DYNASTIE
Quellen & redaktionelle Hinweise

Bei mittelalterlichen Regierungsdaten können Chronologien und Schreibweisen je nach Quelle leicht variieren.

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