Aktualisierte Angaben des Innenministeriums zeigen, dass die Evakuierungsmaßnahmen in den von Überschwemmungen betroffenen Gebieten bis Donnerstagmorgen zur Verlegung von insgesamt 143.164 Menschen in verschiedene Regionen geführt haben. Ziel dieser Maßnahmen ist der Schutz von Menschenleben sowie die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung.
Demnach wurden in der Region Larache 110.941 Personen, in Kenitra 16.914, in Sidi Kacem 11.696 und in Sidi Slimane 3.613 Menschen evakuiert. Diese Zahlen spiegeln die anhaltende Mobilisierung der lokalen Behörden wider, die intensiv daran arbeiten, die Folgen der klimabedingten Extremwetterereignisse zu bewältigen.
Das Ministerium bestätigte zudem, dass die schrittweise Evakuierung weiterer Bewohner aus überschwemmungsgefährdeten Gebieten weiterhin andauert. Dabei werden sowohl das jeweilige Gefahrenniveau als auch das potenzielle Schadensausmaß berücksichtigt. Verschiedene logistische Mittel kommen zum Einsatz, um den sicheren und möglichst schonenden Transport der Betroffenen zu gewährleisten.
