Kolumbien hat einen Positionswechsel in der Westsahara-Frage bekannt gegeben und bekräftigt, dass es die Souveränität des Königreichs Marokko über seine südlichen Provinzen anerkennt.
Diese neue Haltung wurde am vergangenen Freitag bei einem Treffen zwischen dem marokkanischen Außenminister, Nasser Bourita, und dem Vizepräsidenten Kolumbiens, José Manuel Restrepo, unter Beteiligung des Außenministers Omar Bula Escobar verkündet.
Bei dieser Gelegenheit betonte Bula Escobar, dass Kolumbien „die Souveränität Marokkos über seine Sahara anerkennt“, und festigte damit einen neuen Kurs in der kolumbianischen Haltung zu dieser Angelegenheit. Seinerseits hob Restrepo hervor, dass diese Erklärung einen „Neubeginn“ in den Beziehungen zwischen Kolumbien und Marokko darstelle und bekräftigte, dass das Königreich als „Hauptverbündeter Kolumbiens in Afrika“ gelte.
Er äußerte zudem den Wunsch seines Landes, eine strategische Partnerschaft mit Marokko einzugehen. Bourita seinerseits bezeichnete die Entscheidung Kolumbiens, die Anerkennung der „sogenannten Arabischen Demokratischen Republik Sahara“ zurückzuziehen und die Souveränität Marokkos über seine Sahara anzuerkennen, als „historisch“ und betonte, dass diese Entscheidung den bilateralen Beziehungen „einen starken Schub“ verleihen werde.
Er unterstrich außerdem, dass Marokko und Kolumbien dank ihrer strategischen Lage in Afrika bzw.
