Anfa
An der Atlantikküste bestand mit Anfa ein bedeutender Handelsort.
Marokkos wirtschaftliche Metropole am Atlantik
Casablanca ist die große Atlantikmetropole Marokkos: wirtschaftlicher Motor, Architekturarchiv des 20. Jahrhunderts und Stadt der Kontraste. Zwischen Hassan-II.-Moschee, Art-déco-Fassaden, Habous-Viertel, alten Handelsachsen und einer modernen Skyline erzählt die Stadt vom Aufstieg eines global vernetzten Marokkos. MarocRoyal zeigt Casablanca deshalb nicht nur als Geschäftsstandort, sondern als urbanes Kapitel des Königreichs – geprägt von Migration, Film, Musik, Hafenwirtschaft, Design und einer unverwechselbaren Energie.
Casablanca gehört zur Region Casablanca Settat. Visit Morocco erzählt die Stadt als Royal City Portrait: mit Geschichte, Kultur, Eigenschaften, Sehenswürdigkeiten, Gegenwart und Zukunft.
Casablanca entwickelte sich aus dem historischen Anfa, einem Handelsort an der Atlantikküste. Nach Zerstörungen und Wiederaufbau entstand im 18. Jahrhundert die Stadt Dar al-Bayda. Im späten 19. und besonders im frühen 20. Jahrhundert beschleunigten Hafenbau, Handel und moderne Stadtplanung das Wachstum. Während der Protektoratszeit entstanden breite Boulevards, Verwaltungs- und Geschäftsbauten sowie eine außergewöhnliche Mischung aus Art déco, Neo-Mauresque und moderner Architektur. Im unabhängigen Marokko wurde Casablanca zum wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentrum des Landes. Die 1993 eröffnete Hassan-II.-Moschee setzte ein neues monumentales Wahrzeichen an die Küste.
An der Atlantikküste bestand mit Anfa ein bedeutender Handelsort.
Unter Sultan Sidi Mohammed ben Abdallah wurde der Ort wiederaufgebaut und befestigt.
Hafenbau und neue Stadtplanung beschleunigten das Wachstum und prägten das heutige Architekturensemble.
Während des Zweiten Weltkriegs fand in Casablanca eine bedeutende alliierte Konferenz statt.
Die monumentale Moschee am Atlantik wurde eröffnet und wurde zum Wahrzeichen der Stadt.
Tram, neue Geschäftsachsen und Stadterneuerung verändern die urbane Struktur.
Orte, die Geschichte, Architektur und das lebendige Erbe von Casablanca erzählen.
Casablanca lebt stärker als viele andere marokkanische Städte von urbaner Gegenwartskultur. Kino, Hip-Hop, zeitgenössische Kunst, Design, Fußball, Straßenszenen, Café-Kultur und die Architektur des 20. Jahrhunderts bilden eine eigenständige Identität. Gleichzeitig bewahren Habous, die alte Medina und traditionelle Märkte Handwerk und religiöses Leben. Festivals und Kulturorte verbinden marokkanische, afrikanische, mediterrane und internationale Einflüsse.
Die Küche Casablancas ist kosmopolitisch: klassische marokkanische Gerichte treffen auf Fisch und Meeresfrüchte vom Atlantik, moderne Bistros, internationale Restaurants und urbane Street-Food-Kultur. Besonders prägend sind Fischgerichte, Tajines, Pastilla, gegrilltes Fleisch, Süßgebäck und die vielfältige Café-Szene.
Casablanca ist Marokkos größte urbane Wirtschaftslandschaft und ein Knotenpunkt für Unternehmen, Hochschulen, Medien, Kreativwirtschaft, Gesundheit und Handel. Die Corniche von Aïn Diab, neue Geschäftsviertel und moderne Verkehrsachsen stehen neben dicht bebauten historischen Quartieren. Die Stadt ist dynamisch, schnell und sozial vielfältig – ein Spiegel des modernen Marokko.
Casablanca bündelt Banken, Versicherungen, Industrie, Hafen- und Logistikaktivitäten, Dienstleistungen, Handel, Immobilien, Medien und Unternehmenszentralen. Der Hafen und die Anbindung an das nationale Autobahn- und Schienennetz stärken ihre Rolle als Wirtschaftsmetropole. Casablanca Finance City positioniert die Stadt zusätzlich als regionalen Finanz- und Dienstleistungsstandort mit Blick auf Afrika.
Die Zukunft Casablancas wird von nachhaltiger Mobilität, Tram- und Schnellverkehr, Aufwertung öffentlicher Räume, Küstenentwicklung, Denkmalschutz, Digitalisierung und klimaresilienter Stadtplanung bestimmt. Ein zentrales Thema bleibt die Verbindung zwischen wirtschaftlichem Wachstum und höherer Lebensqualität in den Quartieren.